Radeln und kochen

Mit dem Radl eine kleine Tour zu den Produzenten der näheren Umgebung, und daraus mein Essen zubereiten. Wunderbar.

Meine Radtour startete beim Biobauernhof Lahner in Oberkreuzstetten, wo ich von Doris eine weitere Variation von Kürbisverarbeitung ergattern konnte - immer gut, mit den Herstellern zu plaudern. In die Einkaufstasche wanderten zwei Kürbisse, Kürbiskernöl und Knoblauch. Dann die paar Meter rauf zum Biohof Zimmermann, um mein geliebtes Leindotteröl für meine Salate im "Selbstbedienungsschrank" zu kaufen. Nun kam der sportliche Teil: über die sogenannte Alaska, ein welliges Hügelland rund 6 Kilometer bis Herrnleis zum Biobauern Kraft. Dort kann man die Schweinderln begrüßen und dann Schmalz, Leberstreichwurst und Kabernossi kaufen - wenn man den Zusammenhang ausblendet. Ich kann das noch. Außerdem gibts Dinkel-, Kamut- und Roggenmehl für die Brotbackkünste meines Mannes. Und auf gehts, mit vollen Taschen wieder durch das Weinviertler Hüggelland, vorbei an Windrädern welche Haikus tragen, nach Hause zum Kochen.

 

Das wurde aus dem Einkauf:

  • herrliches Roggen/Dinkel Brot aus dem Lehmbackofen
  • Kürbiscremesuppe mit Knoblauch und einem Spritzer Kürbisöl
  • Ein Salat aus meinem Garten und Zwetschken (!) mit Leindotteröl Marinade
  • Ein Striezel mit Nüssen und Honig

 

Meine Idee dazu: Öko-Bio Shopping-Radeln im Weinviertel

Das geht so:

Die Weinviertler fahren mit Gästegruppen auf Rädern / e-Rädern / e-Scootern durch die Landschaft von Biobauern zu Biobauern. Die Besucher plaudern dort mit den Produzenten, besichtigen den Hof, kaufen die angebotenen Waren. Und dann gehts zurück und die Zutaten werden gemeinsam verkocht und verspeist, oooooder - andere Variante: von einem Koch wird aus unseren Zutaten ein herrliches Menu gezaubert. Die Gäste erhalten die Rezepte und können es dann zu Hause nachkochen ;-)

 

Wie findet ihr das?

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